Inspirations-Tankstelle

In der Sauna, beim Wäsche bügeln und unter der Dusche finden meine Gedanken immer freien Lauf. Manchmal sind diese Gedanken sehr lustig, voll abgefahren, super crazy oder auch mal nachdenklich. Nun habe ich diese Seite kreiert um sie niederzuschreiben, so quasi als meine Memoiren. Oder als Plattform für (zu) lange Posts auf Social Media. ;-) Fühl dich frei reinzuschnuppern und dich davon inspirieren zu lassen. Und wenn du dich mit mir zu einem bestimmten Beitrag austauschen möchtest, dann feel free und schnapp dir ein kostenfreies Gespräch mit mir!


DU vs. SIE

DU vs. SIE

15.7.2021  /  von Stéph Rovati

DUzt du schon oder SIEzen Sie noch? Wurde mir doch als Kind beigebracht die Erwachsenen mit SIE anzusprechen. In jedem Fall und im besten Fall natürlich mit Namen. Auch die Eltern meiner Schulkameraden wurden mit SIE angesprochen, das war ein Prädikat für Respekt und Hochachtung. Voilà. Und wenn mich ein Erwachsener eingeladen hat ihn zu DUzen dann ist es schon mal vorgekommen, dass ich mehrere Anläufe von „SIE Herr Ge….“, zu „DU Martin“ gebraucht habe um dies ohne Versprecher hinzukriegen. Dann, während meiner Ausbildung eröffnete sich eine weitere Ära: Ich wurde geSIEzt, jedoch mit Vornamen. Mich hat es schier auf den Rücken gehauen vor Stolz. Gehöre ich jetzt zu den Grossen? Echt jetzt? Wohl nur ein bisschen, denn da war ja noch dieser Vorname…

Ich habe dich geboren. Du warst ein Wunschbaby, kein Unfall, kein Zufall.

Ich habe dich geboren. Du warst ein Wunschbaby, kein Unfall, kein Zufall.

10.5.2021  /  von Stéph Rovati

Ich habe dich geboren. Du warst ein Wunschbaby, kein Unfall, kein Zufall. In Thailand wurde ich schwanger mit dir. Ein magischer Moment und wunderschön. Die Schwangerschaft war geprägt mit vielen fantastischen Gedanken und mit jedem Tag, der verstrich wuchs meine Vorfreude auf dich ins unermessliche. Die Vorstellung, dass du mein Leben so wertvoll bereichern wirst, löste in mir eine grosse Dankbarkeit aus. Und gleichzeitig fragte ich mich wie es denn wirklich werden wird, denn du warst ja noch nicht da. Ich konnte es noch nicht wissen. Und genau dieses „Nichtwissen“ fühlte sich manchmal etwas unsicher an. Wie werden Familie, Freunde und die Welt da draussen auf dich reagieren fragte ich mich. Werden sie dich wollen? Werden sie dich mögen? Werden sie dich brauchen?